Kenner des alten Bios werden sich schnell zurecht finden, denn Sapphire setzt auf das gewöhnliche Bios. Zwar ermöglicht dieses keine Bedienung per Maus, aber dennoch lässt es sich gut und schnell bedienen. Der erste Menüpunkt gibt dem User Informationen über die Biosversion und über den Ausbau des Arbeitsspeichers. In den weiteren Menüs finden sich diverse Einstellmöglichkeiten zu den Onboardkomponenten und CPU-Features. Ein Hardwaremonitor, der die aktuellen Spannungen und Temperaturen anzeigt ist natürlich auch integriert. Funktionen zum Verändern des Prozessortaktes oder genauere Speichereinstellungen sucht man leider vergebens. Auch das Ändern der Systemspannungen ist leider nicht möglich. Es lässt sich lediglich der Speichertakt verändern –entweder 400MHz oder 533MHz. Eventuell folgen mehr Einstellungen in einer neueren Biosversion, denn besonders das Verändern der Spannungen ist interessant, denn hier ist noch Einsparpotenzial bei der Verlustleistung des Systems vorhanden.
Die vorgenommen Einstellungen im Bios können als „User Defaults“ gespeichert werden und somit bei Fehleinstellungen immer wieder schnell aufgerufen werden.