ASUS setzt nicht mehr auf das alte Bios, sondern nun kommt auch hier das neue EFI-Bios zum Einsatz, welches nicht nur eine komfortablere Bedienung (Arbeiten mit der Maus) erlaubt, sondern auch optisch nochmals aufgemöbelt wurde. Der Startbildschirm des EFI-Bios gibt ausführlich Informationen über die aktuellen Einstellungen. So werden dort die Taktraten des Prozessors und des Speichers angezeigt, sowie die angelegten Spannungen und die Temperaturen. Ebenfalls lassen sich dort auf die Schnelle Einstellungen zur Lüftersteuerung vornehmen. Im erweiterten Modus findet man dann die gewöhnlichen Menüs, in dem sich die Onboardkomponenten verwalten lassen oder man die Temperaturen und Spannungen detailierter überwachen kann. Im Menüpunkt „Ai Tweaker“ lassen sich die Einstellungen der Spannungen, des Speichers (Taktraten und Latenzen) sowie möglichen Funktionen zum Übertakten einstellen. Die Spannung der CPU lässt sich allerdings nur mittels Offset einstellen, das heißt man zieht etwas von der VID (Standardspannung) ab oder addiert es rauf.
ASUS ermöglicht es bis zu acht Bios-Profile zu speichern, sowie eine neue Biosversion direkt aus dem EFI zu flashen. Insgesamt bietet das EFI-Bios recht umfangreiche Einstellungen, die für ein ITX-Board auf jeden Fall ausreichend sind.