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Scythe CPU-Kühler Roundup
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Scythe CPU-Kühler Roundup
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Steckbrief:

Name des Kühlers: Scythe Susanoo
Preis: 80€
Gewicht mit Lüfter: 1565gr.
Sockel: AM2/AM2+/AM3/775/1155/1156/1156
Größe: 210 x 210 x 160mm (L/B/H)
Anzahl der Heatpipes: 12
Lüftergröße: 4 x 100mm
Umdrehungen/Minute: 500-2000RPM
Luftdurchsatz: 50.05-200.21CFM

Eindruck/Aufbau:

Der Scythe Susanoo ist ein riesiger Topflowkühler, der über weite Teile des Mainboards reicht. Der Kühler soll dabei auch Grafikkarten frische Luft zukommen lassen, natürlich kommen bei diesen Größenverhältnissen auch Arbeitsspeicher und Northbridge nicht zu kurz. Insgesamt vier 100mm Lüfter blasen Luft über die Hardware und drehen dabei mit bis zu 2000 Umdrehung in der Minute. Um die Lüfter zu regeln, liegt eine kleine Steuerung bei, die in einem freien Slot Platz findet. Die Steuerung muss dabei mit 12V versorgt werden, ein passendes Kabel liegt natürlich bei. Nachdem die vier Lüfter angeschlossen sind, kann noch ein fünftes 3-Pin Kabel zum Mainboard geführt werden. So kann die Umdrehungszahl des ersten Lüfters ausgelesen werden. Dieser steht natürlich stellvertretend auch für die anderen drei.
Der Kühler besteht, wie auch schon die kleineren Vorreiter, aus Aluminium (Lamellen) und Kupfer (Kühlerboden und Heatpipes). Von letzteren sind sogar gleich 12 Stück verbaut, damit die große Kühlfläche auch gleichmäßig ausgelastet wird.

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Verarbeitung:
 
Die Verarbeitung ist auch hier bis auf die Lamellen tadellos. Letztere sind ziemlich anfällig und verbiegen zügig, vor allem bei der Montage schleicht sich schnell die ein oder andere verbogene Lamelle ein. Das Finish des Kühlerbodens ähnelt dem des Kozuti. Der Kühlerboden könnte glatt als Spiegel benutzt werden.

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Montage:

Leider setzt der Susanoo auf das gleiche Montagesystem wie der Mugen 3. In Anbetracht von 1500gr Kampfgewicht ist es Pflicht, dass der Kühler mitsamt einer Backplate verschraubt wird. Auch hier musste eine Notlösung herhalten, zusätzlich wurde der Kühler abgestützt, um Schäden an der Hardwar vorzubeugen. Falls die beiliegende Backplate beim vorhandenen Mainboard passen sollte, wird sie kein sonderliches Problem darstellen. Zunächst muss normalerweise die Backplate von hinten auf das Mainboard aufgelegt werden, mit vier Schrauben versehen und von vorne mit vier Gummiunterlegscheiben fixiert werden. An den Kühler werden zwei kleine Bügel geschraubt, die jeweils (am besten vorher) mit je zwei Schrauben mit innenliegendem Gewinde sowie zwei Muttern versehen werden müssen. Nach dem Auftragen der Wärmeleitpaste kann nun der Kühler aufgesetzt und von hinten verschraubt werden. Auch mit unserer Notlösung sitzt der Kühler sicher im Sattel. Natürlich wird das Mainboard ohne installierte Backplate ungleichmäßiger bzw. höher belastet.

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Lautstärke:

Der vier vormontierten 100mm Lüfter drehen mit bis zu 2000 Umdrehungen in der Minute. Diese sind auch (bei 12V) deutlich hörbar. Man hat das Gefühl, neben einer Turbine zu sitzen! Werden die Lüfter mittels beiliegender Steuerung gedrosselt, ändert sich das Bild schnell und man erlangt durchaus leise Bereiche.

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